Bus-Tour in Echtzeit verfolgen

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Archiv für das Tag 'Arkadien'

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Les femmes d’abord: Freiburg - Athen

Les femmes d’ abord: Wenn ich nicht anfange, dann passiert nichts mit unserem Blog…

Ich bin nicht einfach weg - ich bin unterwegs. Mit 12 Männern, 11 Frauen, alle meine Freunde wissen, wo ich bin und das Ziel ist bekannt. Peking. 70 Tage: Es gefällt mir, so lange unterwegs zu sein. Ich finde es spannend. Ich bin schon über 2 Monate weggewesen, nun immer an einem selben Ort. Diesmal kommt zu dem Faktor Zeit der Faktor Raum, Espace. Wir bereisen einen Raum, wir bereisen die halbe Welt, die Welt in Miniatur. Die verschiedenen Landschaften, die diversen Religionen, die politischen Regimes (von der Quelle der Demokratie bis zu diktatorischen Systemen und frauenfeindlichen Ländern). Als französische Feministin wird es mir sehr schwer fallen, einen Schleier tragen zu müssen.Der Begriff vom Raum gefällt mir diesmal besonders. Excitant!!!

Heute Mittwoch,  4. Juni 2008, der vierte Reisetag

Die besonders ruhige Überfahrt von Venedig nach Griechenland war für mich - und ich glaube die ganze Gruppe - wie Balsam. Wir konnten den Stress der Vorabfahrt loslassen. Ich nutzte die Stunden an Deck, um mich mit den Göttern, Göttinnen vertraut zu machen - aus der Schulzeit bleiben doch einige Reminiszenzen. Wenn meine Enkelin die burlesken Geschichten hören würde, würde sie sagen: Welch ein Durcheinander!

In meinem Kopf ist noch alles klar. Ich erfreue mich am blühenden Oleander, den hohen Geranien am Straßenrand.

Auf  dem Weg zur Peloponnes erzählt der Guide (so habe ich das notiert): Es gibt immer weniger Bauern auf der Insel, aber die Landwirtschaftsproduktion nimmt stetig zu!!! Die griechischen Küsten sind ideal für die Fischzucht - vor allem die Goldbrasse, la daurade. Entschuldigung, das sind keine sehr romantischen Tatsachen - ich habe nunmal einen “grünen Tick”. Die guten Produkte werden exportiert, und was der Tourist “braucht”, wird importiert. Ich lasse mir versichern, dass der hiesige Wein auch wirklich von hier ist: “Die Goetter haben  den Wein nur mit Wasser gemischt getrunken…”

Genius Loci in OLYMPIA - wenn wir in Peking ankommen , dann ist “la boucle bouclée”, dann haben wir unser Ziel erreicht. Von der Geburt der Olympischen Flamme bis zu den Olympischen Sommerspielen.

Übrigens , ein bisschen Chauvinismus mit Pierre de Coubertin. Sein Herz ruht in einem Mausoleum, zu dem wir nicht kommen. Die Franzosen dürfen in Olympia nicht mehr graben, sie haben sich damals zu viel bedient. Dafür sind die Deutschen da. Übrigens: Ein Erdbeben hat das ganze Ensemble zerstört, die dicken Steine liegen wie Apfelscheiben auf einer Torte, ziegelartig.

Kurvenartig war die Straße durch Arkadien, einmalig schön, bukolisch, idyllisch mit intakter Natur und Ziegenherden an den steilen Abhängen. Goethe lässt grüßen, ich auch: “Et in Arcadia ego.”

ATHENES: Die Gruppe labt sich an dem weißen Häusermeer - ein Wäldermeer wäre mir lieber. Es war heute sehr heiß… Was die nächsten Tage uns wohl bringen werden…

Eure Pierrette Stephan-Letondor

Der Kanal von Korinth - schon ausgedacht

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