07.06.2008
Griechenland schmecken: Stifado (Rezepte I)
Kaliorexi, sagen die Griechen, wenn sie sich ‚guten Appetit’ wünschen. Und einen guten Appetit haben wir seit Tagen nach unseren Spaziergängen, die Akropolis hinunter und die Meteora-Klöster hinauf.
Kein Essen ohne typischen griechischen Salat, mit Schafskäse und Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Oliven. Und wenn wir uns denn eines Gerichts erinnern, das immer wieder genannt wird, dann ist es wohl der Stifado - ein
Schmorgericht, wie wir es auch in Deutschland nachkochen können. (Auch für virtuell Mitreisende wunderbar geeignet, meint die Blogmasterin
)
Dazu schneide ich ein Kilo Rindfleisch in große Würfel und brate es in Olivenöl an. Dann füge ich ein paar klein geschnittene Tomaten hinzu und eine mit Nelken gespickte Zwiebel, eine Zimtstange und drei oder vier Lorbeerblätter. Diese Mischung lösche ich mit einem großen Glas kräftigen Rotweins ab und fülle mit Brühe auf. Salzen und pfeffern. In die Sauce kleine Zwiebel beifügen und bei kleiner Hitze im Ofen vor sich hinschmoren lassen. Nicht mehr umrühren, damit die kleinen Zwiebeln nicht zerfallen! Wenn man will, kann man kleine Kartoffeln mitkochen lassen, oder aber auch Nudeln oder Reis dazu servieren. Gegen Ende der Garzeit – je geringer die Hitze, umso länger lasse ich das Gericht natürlich schmoren – kann man, je nach Gusto, auch noch eine Tasse Erbsen, frische Champignons oder eine Handvoll Oliven hinzufügen und über das Ganze etwas gehackte Petersilie drüberstreuen. Das entspricht zwar nicht dem Original-Rezept, schmeckt aber gut. Und dazu passt sehr gut ein kräftiger griechischer Landwein.
In jedem Fall: Kaliorexi!
….wünscht Euch Peter Stephan


